Zum Bild: Vorsitzende von Bürgerstiftungen aus ganz Deutschland freuen sich über die Auszeichnung, in der ersten Reihe die Vorsitzende der Bürgerstiftung Landshut, Anke Humpeneder-Graf

 

Die Bürgerstiftung Landshut ist zusammen mit den anderen 297 Gütesiegel-Bürgerstiftungen in Deutschland mit dem Deutschen Stifterpreis 2019 ausgezeichnet worden. Die höchste Auszeichnung im Stiftungswesen, die bisher 19 Mal verliehen wurde, ging zuletzt an Ise Bosch, Gabriele Quandt und Florian Langenscheidt sowie an die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Zum ersten Mal wurde der Preis an eine so große Anzahl von Preisträgern vergeben. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen würdigt damit  laut eigener Aussage das Engagement jener Menschen, die sich in ihren Städten mit Zeit, Geld und Ideen für die Gemeinschaft engagieren. Kennzeichnend für Bürgerstiftungen ist, dass sich ihre Aktiven für viele Gemeinwohlzwecke – Jugend, Senioren, Kultur, Umwelt – einsetzen. Sie sind ein zentraler Ort für gesellschaftliche Mitbestimmung und Partizipation.

Bürgerstiftungen gestalten mit einer Vielzahl eigener Projekte die Gesellschaft liebenswerter und werden als Aktivposten von einer breiten Bürgerschaft vor Ort durch ihr Wirken geschätzt. Als „soziale Feuerwehr“ springen sie dort ein, wo Hilfe gebraucht wird. Bürgerstiftungen sind Stiftungen, die sich fördernd und operativ für das lokale Gemeinwohl mit möglichst breitem Stiftungszweck einsetzen. Die Bürgerstiftung Landshut hat seit ihrer Gründung 2007 in zahlreichen sozialen Projekten ihr Engagement bewiesen, nachhaltigstes Projekt war der Bau des Bürgerhauses Landshut 2012, in dem seitdem soziale und integrative Arbeit für benachteiligte Menschen stattfindet.

Die Geehrten nehmen den Deutschen Stifterpreis am 5. Juni in Mannheim entgegen.