Buchstabensuppe für alle!
Ferienprogramm des Leseclubs mit Buchstabenrallye im Bürgerhaus

 

Im Rahmen des Pfingst-Ferienprogramms im Bürgerhaus trägt auch der dort situierte Leseclub eine Reihe von Aktionen bei. Eine davon war die Buchstabenrallye am Freitag, bei der die teilnehmenden Kinder mit Buchstabenspielen, Bastelaktionen und Rätseln konfrontiert wurden. Konzentration war gefragt, um die Aufgaben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu meistern, bis die Köpfe rauchten. Unter der Leitung der Leseclub-Betreuerinnen Maria Luise Weber und Marianne Steinberger gab es an den fünf Gruppentischen in einer Art Parcours Aufgabenstellungen wie z.B. „finde deinen Anfangsbuchstaben“, „Wortketten bilden“ oder „male ein Bild zu deinem Lieblingsbuchstaben“. Nachdem die Kinder alle Stationen passiert hatten und die Sieger zu Buchstabenkönigen gekürt waren, wurde gemeinsam ein großer Topf Buchstabensuppe gekocht, sodass in den einzelnen Tellern eifrig weiter gelesen werden konnte.

Der Leseclub, den das Bürgerhaus in Zusammenarbeit mit der bundesweiten „Stiftung Lesen“ und dem Jugendwohnheim Landshut seit einigen Monaten anbietet, steht unter dem Motto: „Mit Freu(n)den lesen!“. Dahinter steht die Erkenntnis, dass ein gelungener Bildungsweg auf Lesefreude basiert. Doch Leistungsdruck erzeugt selten Lust am Lesen. Hier setzt der Leseclub an: In freizeitorientierter Atmosphäre treffen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit Medien kreative Dinge auszuprobieren. Die von der Stiftung Lesen unterstützten Leseclubs sind attraktive Lernumgebungen mit einem breiten und pädagogisch wertvollen Medienangebot. Den Schlüssel zur Lesemotivation haben die pädagogisch geschulten Betreuer der Clubs. Mit großem und zum Teil ehrenamtlichem Engagement führen sie Woche für Woche spannende Aktivitäten mit den Leseclub-Mitgliedern durch: von Vorlesen über Theater spielen bis hin zum Erstellen eines Hörspiels.

Ausgesprochen gut war auch die Teilnahme am Scrabble-Turnier für Kinder und Jugendliche, das ebenfalls im Ferienprogramm des Leseclubs im Bürgerhaus veranstaltet wurde. 

 

Zu den Bildern: 

Buchstabenrallye 1: Leseclub-Betreuerin Maria Luise Weber inmitten der Teilnehmer bei der Buchstabenrallye.

Buchstabenrallye 2: Gingen aus der Buchstabenrallye im Bürgerhaus als Buchstabenkönige hervor (v.l.n.r.): Georgios (8), Umut (9), Despoina (7) und Katharina (6) vor den Leseclub-Betreuerinnen Maria Luise Weber und Marianne Steinberger.

Ehrenamtliche im Bürgerhaus

 

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bürgerhauses Landshut trafen sich am Mittwoch zum Erfahrungsaustausch im Bürgerhaus. Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung, betonte den Wert der ehrenamtlichen Arbeit als „das größte Pfund, mit dem wir wuchern können“ und gab auch die von Bundespräsident Joachim Gauck betonte Wertschätzung für das Bürgerhaus und seine ehrenamtliche Leistung an die freiwilligen Mitarbeiter weiter. Die Ehrenamtlichen im Bürgerhaus sind bereits als Leseclubbetreuer und bei Bastelstunden im Einsatz, sie leiten Theaterworkshops und  Hausaufgabenbetreuung, sie helfen in der Organisation von Veranstaltungen und bei der Verwaltung des Hauses selbst. 

Vorstandsmitglied Friederike Appold, die als Sozialpädagogin auch für die fachliche Koordination des Bürgerhauses zuständig ist, thematisierte die Herausforderungen, der sich das ehrenamtliche Angebot im Bürgerhaus in der nächsten Zeit verstärkt stellen wird. So soll strukturell einiges verbessert werden, es soll aber auch auf eine größere Verbindlichkeit der Zielgruppe beim Besuch der Angebote hingearbeitet werden. Auch neue Ideen wurden besprochen. So soll gemeinsam ein Gemüse- und Blumenbeet angelegt und Kräuter in Töpfen und Kübeln  gepflanzt werden, mit denen die Kinder und Jugendlichen nicht nur viel über das Wachsen von Pflanzen lernen und deren Pflege üben können, sondern beim gemeinsamen Kochen die Erträge dann auch schmecken können.

Als Partner des Bürgerhauses war beim Erfahrungsaustausch auch Dr. Elisabeth-Maria Bauer, die Geschäftsführerin der Freiwilligenagentur Landshut (Fala) mit dabei, welche drei der Mitarbeiter an das Bürgerhaus vermittelt hat. Die gezielte Vermittlungsleistung der Fala stellt sicher, dass für die Freiwilligen eine zu deren Neigung, Eignung und zeitlichen Möglichkeiten passende Aufgabe gefunden wird. Einig war man sich, dass die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen, Bürgerhaus und Fala, weiter intensiviert werden soll.

 

Zum Bild: 

Anke Humpeneder-Graf, Dr. Elisabeth-Maria Bauer und Friederike Appold (hintere Reihe v.l.) freuten sich im Bürgerhaus über das große Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter (sitzend v.l.), Christa Kraus, Marianne Steinberger, n.n., Harald Dietl, Maria Luise Weber und Rosemarie Herbst.

Vom Abriss zum Neubau

 

Der Fotograf Peter Litvai, der mit dem Abbruch des ehemaligen Vereinsheimgebäudes des FC Eintracht eine wichtige Etappe auf dem Weg zum Bürgerhaus dokumentiert hat, hat seine Unikate jetzt dem Bürgerhaus geschenkt. „Wir dürfen die Bilder zugunsten des Bürgerhauses verkaufen, so dienen sie direkt der sozialen Arbeit vor Ort“, freut sich Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung Landshut. Der Preis pro Bild betrage 400 Euro, es handele sich um zwölf fotografische Unikate, hochwertig auf dickes Aquarellbütten gedruckt.

„Ich weiß noch, wie ich Frau Humpeneder-Graf damals von meiner Idee einer fotografischen Begleitung des Abrisses erzählt habe. Sie hat mich mit Herrn Szwajda bekannt gemacht, dem Vorsitzenden des FC Eintracht, der mich dann so informiert hat, dass ich zum richtigen Zeitpunkt vor Ort war“, erinnerte sich Peter Litvai. Herausgekommen sind stark symbolträchtige Bilder. Etwa dasjenige, das Humpeneder-Graf und Litvai in die Kamera halten. Die Stufen vor den Wohnblöcken, in denen die heutigen Bürgerhausbesucher leben, sie symbolisieren für Litvai das Verbindende, dass das Bürgerhaus die Menschen erreichen will. Ein weiteres Bild, das mittlerweile von den Museen der Stadt aufgekauft wurde, ist noch symbolträchtiger: „Da habe ich den Moment erwischt, als die Kaffeemaschine auszog und draußen auf den Stufen auf ihren Abtransport wartete. Dahinter steht noch das Haus mit dem Logo des Fußballvereins. Die Kaffeemaschine hat Symbolwert, denn sie ist eigentlich das Wichtigste und wirklich ein Zeichen, ob an einem Ort gelebt wird oder eben nicht mehr.“

Davon ist auch Humpeneder-Graf begeistert: „Die Bilder sind großartig. Darin, wie er die aufs Äußerste reduzierten Interieurs zum Sprechen bringt, ist Litvai einmalig. Minimale Details, einmal eine auf dem Boden liegende Deoflasche in der ehemaligen Umkleide oder ein andermal die an die Wand gelehnte, zusammengerollte Trage für die verletzten Spieler auf dem Feld - sie transportieren das ganze Leben dieses in die Jahre gekommenen Vereinsheims.“

Zum Bild: Peter Litvai und Anke Humpeneder-Graf zeigen ein Abbruchbild, das vor zwei Jahren an eben dieser Stelle aufgenommen wurde. Die ganze Serie hat der Fotograf jetzt dem Bürgerhaus geschenkt.

 

„Dominik und Du“
Kinder und Jugendliche konnten im Bürgerhaus auf Tuchfühlung mit dem Weltmeister gehen

 

Der Kennenlerntag mit Dominik Haselbeck im Bürgerhaus Landshut war ein voller Erfolg. Zwanzig Kinder und Jugendliche kamen, um den 12-fachen Kickboxweltmeister live zu erleben und sich sein Programm „kick-for-future“ vorstellen zu lassen. Auch die mobile Jugendarbeit Landshut und das Kinderhaus Daimlerstraße hatte die Werbetrommel für die Veranstaltung gerührt und war im Bürgerhaus vertreten. Der Kennenlerntag diente der Information zu dem von Haselbeck selbst entwickelten Motivations- und Mentaltraining, das in Kürze im Bürgerhaus angeboten werden soll. Es umfasst Themenblöcke zu Sozialkompetenz und zum Selbstwert, schult aber auch motorische Fähigkeiten. Die Jugendlichen im Bürgerhaus konnten hierzu gleich ein erstes Probetraining mit verschiedenen Kicks ausprobieren, die ihnen viel Koordination und Konzentrationsfähigkeit abverlangten. Alle Teilnehmer dieses Trainings waren mit vollem Einsatz dabei.

„Ich fand es großartig, wie schnell Dominik die Kinder und Jugendlichen für sich einnehmen konnte. Egal, wie cool oder reserviert manche am Anfang noch waren, mit seiner ehrlichen und direkten Art hat er sie alle erwischt und zum Mitmachen begeistern können“, freute sich Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung.  Und die Kinder konnten viel mitnehmen aus dem Nachmittag mit Dominik Haselbeck. „Ihr dürft Dominik und Du zu mir sagen und Ihr dürft mir alle Fragen stellen“, so Haselbeck, dem die Aufmerksamkeit seines Publikums sicher war. Sein Angebot wurde dann auch reichlich ausgenützt. Und so gab es viel zu erfahren aus dem Training, aber auch viel über den Sport an sich. Dass Kickboxer eine wesentlich niedrigere Verletzungsrate haben als etwa Fußball- oder Eishockeyspieler, weil sie den Gegner von vorne immer kommen sähen. Aber auch, wieviel Disziplin die Trainingspläne einem Sportler abverlangen oder wie freundlich die gegnerischen Kämpfer außerhalb des Rings miteinander umgehen. 

Wer noch Interesse am Programm „kick-for-future“ hat, kann sich im Bürgerhaus unter 0871/97472134 oder bei julia.witzke@buergerhaus-landshut.de melden. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Zum Bild: Interessiert und aufmerksam verfolgten die Kinder im Bürgerhaus die Ausführungen Dominik Haselbecks und stellten viele Fragen. Wer wollte, konnte auch schon ein wenig mit dem Weltmeister trainieren. 

„Die schönste Sponsorenwand“

 

Die letzten Logos ergänzen nun die große Sponsorenwand im Bürgerhaus Landshut. Hannes Riebl, der mit seiner Firma Riebl-Siebdruck die ästhetisch sehr ansprechenden Acrylglastafeln für das Bürgerhaus gestaltet, gefertigt und gespendet hat, brachte die letzten zwanzig Tafeln persönlich im Bürgerhaus vorbei. 

Sehr herzlich bedankte sich Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Bürgerstiftung, für die großzügige Spende: „Wir haben die schönste Sponsorenwand überhaupt. Jede Tafel wurde individuell gefertigt. Wir hatten im Bürgerhaus schon Besucher, die wissen wollten, wieviel sie spenden müssen, um auch so eine Tafel zu bekommen.“

Neben den Sponsorentafeln wurde auch die Beschilderung für sämtliche Verwaltungsräume  von Riebl-Siebdruck gespendet, der Gesamtwert der Einzelanfertigungen beträgt mehr als 5000 Euro. „Durch die Unterstützung des Bürgerhauses beteiligen wir uns daran, Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben“, so Hannes Riebl bei der Übergabe. „Problemlösungen können nur durch ein systemisches, gesellschaftspädagogisches und auf Prävention ausgerichtetes Konzept erreicht werden.“ Darauf baue seiner Meinung auch das Bürgerhaus: Alle Altersgruppen würden angesprochen und aktiv an der Entwicklung des Stadtviertels beteiligt. Die große Dichte sozial benachteiligter, bildungsferner Menschen im Landshuter Industriegebiet, die sich teilweise in sehr schwierigen persönlichen Situationen befänden, forderen zum Handeln. Er sehe gesellschaftliche und soziale Verantwortung als Pflicht für Privatpersonen genauso wie für Unternehmen. Riebl-Siebdruck beteiligt sich derzeit zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Umwelt am Projekt „vom Umweltmanagement zum Nachhaltigkeitsmanagement“, bei dem es um die Gesamtzusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Leistungen geht. 

 

Zum Bild: Hannes Riebl übergab die letzten Sponsorentafeln an Anke Humpeneder-Graf. Sie komplettieren die Sponsorenwand im Bürgerhaus. 

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