Zum Foto: (v.l.n.r.): Turnierleiter Hans Pongratz und Bürgerstiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf mit den drei Erstplatzierten Hans Faltlhauser (3), Christa Bauer (2) und Roman Schießl (1).

 

Mit sehr viel Spielfreude waren die Teilnehmer am vergangenen Freitag dabei: In zwei Runden zu je 30 Spielen hatten alle Beteiligten großes Vergnügen am 1. Benefiz-Schafkopfturnier der Bürgerstiftung Landshut. In der Gaststätte Zollhaus ließen sich zahlreiche Kartler von Turnierleiter Hans Pongratz an Vierertische losen, um in zwei Runden je dreißig Mal auf ein gutes Blatt zu hoffen. Mit zehn Euro Spieleinsatz pro Spieler legte die Bürgerstiftung dabei einen Grundstock für ein Weihnachtsessen, das die Berberhilfe Landshut e.V. heuer für die Landshuter Obdachlosen ausrichtet. „Es ist enorm, was die Verantwortlichen der Berberhilfe täglich für die Menschen auf der Straße leisten“, stellte Anke Humpeneder-Graf, Vorsitzende der Bürgerstiftung fest. „Da freut es uns umso mehr, dass wir an Weihnachten mit unseren Mitteln und mit unserer Manpower dazuhelfen können.“ Nicht nur das positive Ziel tat seine Wirkung: Getreu dem ausgegebenen Motto „Spiel, Spaß, Spannung und was zum Naschen“ gab es drei Haupt- und weitere sieben Trostpreise – und für den Letztplatzierten sprang zudem ein Satz Schafkopfkarten zum Üben heraus. Das Organisationsteam Bojana Moosbühler, Friederike Appold und Josef Wirkert hat bereits eine Wiederholung im kommenden Jahr angekündigt.

 

  

 

Zum Bild: Ankündigungsplakat für das Turnier der Bürgerstiftung

 

Die Bürgerstiftung Landshut lädt am 25. Oktober zu einem Schafkopfturnier in die Landshuter Gaststätte Zollhaus ein. Das Turnier, bei dem es eine ganze Reihe von Preisen zu gewinnen gibt, wird den finanziellen Grundstock für ein Weihnachtsessen für die Landshuter Obdachlosen bilden, das die Bürgerstiftung zusammen mit der Berberhilfe Landshut ausrichtet. „Unser Stiftungsrat hat die Idee unter der Federführung von Oliver Wunsch entwickelt, der auch in der Berberhilfe aktiv ist. Und mit Josef Wirkert haben wir einen erfahrenen Schafkopfer im Team, der mit Friederike Appold, Susanne Fischer und Bojana Moosbühler das Turnier stemmt“, freut sich Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf über die Potentiale in den eigenen Reihen. Hans Pongratz ist vor Ort für die Wertungen zuständig.

Die Startgebühr für das Benefiz-Turnier beträgt zehn Euro, Einschreiben kann man sich ab 17 Uhr, das Turnier startet um 18:30 Uhr. Zu gewinnen gibt es Preise zu 100, 50 und 25 Euro, sowie viele Trostpreise. Rückfragen werden unter info@buergerstiftung-landshut.de oder unter Telefon 0151 518081958 gerne beantwortet.

Zum Bild: Die Ehrenamtlichen aus Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung freuen sich über ihre Nominierung: v.l.n.r.: Prof. Dr. Thomas Küffner, Christine Vincon, Oliver Wunsch, Bojana Moosbühler, Dr. Franz Niehoff, Susanne Fischer, Anke Humpeneder-Graf, Rainer Griedl, Friederike Appold, Josef Wirkert.

 

Derzeit läuft die Abstimmung für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises 2019. Die Bürgerstiftung Landshut wurde für ihr Bürgerhaus für diesen Preis nominiert. Die Abstimmung für den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis erfolgt durch die Bevölkerung. Die Bürgerstiftung bittet daher die Öffentlichkeit um zahlreiche Klicks.

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Alle Ausrichter von Engagement- und Bürgerpreisen in Deutschland erhalten eine Einladung, ihre erstplatzierten Preisträger ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis zu schicken. Die Bürgerstiftung, die heuer den Deutschen Stifterpreis 2019 erhalten hat, wurde daher vom Bundesverband deutscher Stiftungen vorgeschlagen.  Die Homepage des Engagementpreises zitiert dazu Bundestagspräsident a.D., Wolfgang Thierse: „Wie menschenfreundlich eine Gesellschaft ist, das hängt ganz wesentlich vom Engagement der Bürger ab, die mehr tun, als es ihre – bezahlte –Pflicht ist.“

Im Bürgerhaus Landshut, das die Stiftung durch eine Fundraising-Summe von fast einer Million Euro erbaut hat, wird seit 2103 soziale Arbeit gemacht. Der dort beheimatete Fußballclub FC Eintracht Landshut und das Kinderhaus mit seinem sozialpädagogisch geleiteten Familienzentrum verbessern die Situation im Wohnquartier um die Porschestraße merklich. „Der Preis würde uns ausgesprochen gelegen kommen“, so Stiftungsvorsitzende Anke Humpeneder-Graf, „wir müssen gerade eine Brandschutztreppe am Haus nachrüsten, weil immer mehr Kinder ins Haus kommen“. Alle Verantwortlichen in Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung leisten ihre Arbeit ehrenamtlich.

Die Stimmabgabe unter www.deutscher-engagementpreis.de ist bis zum 24. Oktober möglich.

 

Nominierungsurkunde für den Deutschen Engagementpreis 2019

 

Gerade erst konnten die Ehrenamtlichen aus Vorstand und Stiftungsrat der Bürgerstiftung Landshut die Urkunden für den Deutschen Stifterpreis 2019 entgegennehmen, die der Bundesverband Deutscher Stiftungen im Beisein vom Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, und dem Schriftsteller und Kabarettisten Eckhardt von Hirschhausen verliehen hat, schon bekommen sie die nächste gute Nachricht: Die Bürgerstiftung wurde für den Deutschen Engagementpreis 2019 nominiert, den Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland.

Die Bürgerstiftung Landshut arbeitet seit Ende 2007 ehrenamtlich daran, in Landshut Gutes zu bewegen. Viele Projekte wurden unter Aufbietung zahlloser Ehrenamtsstunden durchgeführt, die bekanntesten waren die Workshops an Mittel- und Förderschulen oder die Gründung des Schulbedarfsladens „Buntstift“. Und natürlich der Bau und Betrieb des Bürgerhauses, das seit 2012 unzählige Projekte für unterprivilegierte Familien bietet, die sonst nicht möglich wären. Seit neben dem FC Eintracht das Kinderhaus Daimlerstraße dort eingezogen ist und an dem Ausbau zum Familienzentrum arbeitet, haben die Bürgerstifter wieder ein wenig freie Luft, die sie für weitere Projekte nutzen und für Hilfestellungen, die sie weiterhin im Bürgerhaus zur Prävention von Jugendgewalt anbieten.

Dass die erfolgreiche und sinnstiftende Arbeit nun mit der Nominierung für den Engagementpreis gewürdigt wird, freut die ehrenamtlichen Akteure sehr. „Wir bereiten gerade ein paar sehr schöne neue Projekte vor, für Kinder, aber auch für Obdachlose, und würden uns freuen, wenn sich noch ein paar Ehrenamtliche zum Mitmachen animieren ließen“, so Anke Humpeneder-Graf, die Vorsitzende der Stiftung. Vom 12. September bis zum 24. Oktober 2019 läuft unter www.deutscher-engagementpreis.de das Online-Voting für den Publikumspreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

Zum Bild: Vorsitzende von Bürgerstiftungen aus ganz Deutschland freuen sich über die Auszeichnung, in der ersten Reihe die Vorsitzende der Bürgerstiftung Landshut, Anke Humpeneder-Graf

 

Die Bürgerstiftung Landshut ist zusammen mit den anderen 297 Gütesiegel-Bürgerstiftungen in Deutschland mit dem Deutschen Stifterpreis 2019 ausgezeichnet worden. Die höchste Auszeichnung im Stiftungswesen, die bisher 19 Mal verliehen wurde, ging zuletzt an Ise Bosch, Gabriele Quandt und Florian Langenscheidt sowie an die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Zum ersten Mal wurde der Preis an eine so große Anzahl von Preisträgern vergeben. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen würdigt damit  laut eigener Aussage das Engagement jener Menschen, die sich in ihren Städten mit Zeit, Geld und Ideen für die Gemeinschaft engagieren. Kennzeichnend für Bürgerstiftungen ist, dass sich ihre Aktiven für viele Gemeinwohlzwecke – Jugend, Senioren, Kultur, Umwelt – einsetzen. Sie sind ein zentraler Ort für gesellschaftliche Mitbestimmung und Partizipation.

Bürgerstiftungen gestalten mit einer Vielzahl eigener Projekte die Gesellschaft liebenswerter und werden als Aktivposten von einer breiten Bürgerschaft vor Ort durch ihr Wirken geschätzt. Als „soziale Feuerwehr“ springen sie dort ein, wo Hilfe gebraucht wird. Bürgerstiftungen sind Stiftungen, die sich fördernd und operativ für das lokale Gemeinwohl mit möglichst breitem Stiftungszweck einsetzen. Die Bürgerstiftung Landshut hat seit ihrer Gründung 2007 in zahlreichen sozialen Projekten ihr Engagement bewiesen, nachhaltigstes Projekt war der Bau des Bürgerhauses Landshut 2012, in dem seitdem soziale und integrative Arbeit für benachteiligte Menschen stattfindet.

Die Geehrten nehmen den Deutschen Stifterpreis am 5. Juni in Mannheim entgegen.

 

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